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Arbeiten an der Wallenbrücker Orgel

Anfang Dezember hat die Firma Rösel ihre Arbeiten an der Wallenbrücker Orgel abgeschlossen. Die Schimmelpilze sind entfernt, das merkt man schon daran, dass die Luft an der Orgel nun besser ist.
Die Türen des Orgelgehäuses bleiben geöffnet, damit Pilze gar nicht auf die Idee kommen, sich erneut in der Orgel einzunisten.
Die Maße für die Dokumentation der über 200 historischen Pfeifen sind aufgenommen. Herr Rösel hat zugesagt, bis Mitte Februar die Dokumentation dieser Pfeifen vorzulegen. Der Orgelausschuss trifft sich Ende Februar, um mit der Auswertung der Dokumentation zu beginnen. Möglichst noch vor der Sommerpause sollen dann Orgelbaufirmen, die die Orgel fachgerecht instand setzen können, zu einem Symposium eingeladen werden, an dem auch verschiedene Sachverständige sowie Vertreter der Kirchengemeinde teilnehmen sollen. Auf diesem Symposium sollen Vorschläge zur Restaurierung diskutiert werden; anschließend wird das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Spenge entscheiden, welcher Vorschlag realisiert werden soll und welche Firma damit beauftragt wird.
Dann wird auch klarer sein, wie viel die Restaurierung der Orgel kostet, so dass wir gezielter an verschiedene Sponsoren und Stiftungen herantreten können.
Die von einer Konzertbesucherin geleitete Stiftung F.v.DJH, Bielefeld, die wertvolle Denkmäler in unserer Gegend fördert, hat im Dezember bereits 3.500 € für die Arbeiten an der Orgel überwiesen. Zusammen mit den Spenden aus der Gemeinde und von Besuchern der Konzerte sind bisher 11.542,26 € eingegangen.
Herzlichen Dank dafür! Herzlichen Dank auch an alle, die seit Frühjahr 2009 dazu beigetragen haben, dass die Kirche regelmäßig gelüftet wird!
Hinrich Paul

