Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 20. Mai 2012:
Losungstext:
Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.
Psalm 50,23
Lehrtext:
Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!
1.Korinther 15,57

Eine Menge Informationen zur Orgel in der Marienkirche in Wallenbrück sind hier zu finden. Bitte weiterscrollen, es lohnt sich.

 

Die Beiträge sind über eine längere Zeit entstanden und daher liegen viele der Informationen in der Vergangenheit. 

Es lohnt sich aber, einmal darin zu lesen, denn diese Beiträge zeigen auch die Schwierigkeit, den richtigen Weg zu finden. 

Die Finanzen sind ein großes Thema (das noch lange nicht geklärt ist). 

Es geht aber auch um die Technik. Die Orgel in der Marienkirche ist über viele Jahrhunderte verändert worden. Bei einem Neuaufbau muss sie nicht wieder so aufgebaut werden wie sie dort steht, sondern es können (und sollten) Anpassungen vorgenommen werden, die sie wieder in die Nähe der ursprünglichen Gestaltung bringt.

Einen interessanten Beitrag dazu liefert ein Beitrag von Gerd Heining, der hier heruntergeladen werden kann. Bitte anklicken!

 

 

 

Einen kleinen Eindruck vom Ausbau der Pfeifen geben diese Bilder.

Mehr Informationen sind zu erhalten durch Anklicken der Zeile unter den Bildern.

 

 

Foto von Klaus Hansen
zu vergrößern durch Anklicken
die eingelagerten Pfeifen

Informationsabend zur Orgel

 

Eine sehr schöne Veranstaltung hat inzwischen stattgefunden, sie wurde mit dem unten stehenden Text angekündigt.

Es war wie angekündigt, sehr informativ, auf lockere Weise dargestellt. Es gab viel zu lernen und zu verstehen.

Und ein besonderer Abschluss: Martin Rieker spielte "Der Mond ist aufgegangen" nur auf den ganz alten Registern der Orgel und alle sangen mit.

Ein Erlebnis!!!

 

"Wie die Presse berichtete, haben Anfang Januar Experten für historischen Orgelbau sich mit Vertretern des Presbyteriums und des Orgelausschusses zu einem Orgelsymposium getroffen. Dabei ging es um die Begutachtung der wertvollen historischen Pfeifen, um den gegenwärtigen Zustand der Orgel und um die Frage, was nun mit der Orgel geschehen sollte. Die Beratungen wurden von Kirchenmusikdirektor Martin Rieker aus Halle moderiert; er ist auch gelernter Orgelbauer und veranstaltet seit vielen Jahren die Haller Bach-Tage.

Martin Rieker lädt ein zu einem Informationsabend für Interessierte am Freitag, dem 11.3.2011 um 19 Uhr in der Wallenbrücker Kirche. Dabei möchte er auf folgende Themen eingehen:

- Wie kommt der Wind in die Pfeifen? Zur Funktion und Bauweise einer Pfeifenorgel.

- Was ist das Besondere an der Wallenbrücker Orgel? Dias zur Geschichte der Orgel.

- Wie geht es weiter mit der Wallenbrücker Orgel? Mögliche Konzepte, die von den Experten bisher vorgeschlagen worden sind.

Martin Rieker setzt dabei keine Vorkenntnisse voraus."

 

 

Einiges Neue von der Wallenbrücker Orgel

Immer wieder erfreut die Orgel in der Wallenbrücker Marienkirche Menschen durch ihren schönen Klang, bei Gottesdiensten, bei Trauungen und Taufen und bei Konzerten. Zwei Konzerte, die eigentlich 2009 zum 350-jährigen Jubliäum der Orgel stattfinden sollen, wurden am 21. März und am 31. Oktober nachgeholt. Im Oktober fanden zwei weitere Konzerte im Rahmen des Musikfestivals CANTart statt.

Der besonders schöne Klang der Orgel hat viel mit den historischen Pfeifen zu tun – ein wahrer Schatz, den wir dort haben!

Allerdings sind die z.T. etwa 400 Jahre alten Pfeifen vom Bleifraß befallen. Darum bereitet der Orgelausschuss des Presbyteriums die Instandsetzung der Orgel vor.

Seit März liegt uns die Dokumentation der Orgelbaufirma Rösel vor. Diese Dokumentation soll am 7./8.1.2011 auf einem Symposium ausgewertet werden. Dazu sind Orgelbaufirmen eingeladen, die die Orgel fachgerecht instand setzen können, sowie Sachverständige und Vertreter der Kirchengemeinde. Auf diesem Symposium sollen Vorschläge zur Restaurierung diskutiert werden. Anschließend wird das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Spenge entscheiden, welcher Vorschlag realisiert werden soll und welche Firma damit beauftragt wird.

Nach der Entscheidung des Presbyteriums über diese Frage wird klarer sein, wie viel die Restaurierung der Orgel kostet, so dass wir gezielter an verschiedene Sponsoren und Stiftungen herantreten können.

An dieser Stelle möchte ich allen herzlich danken, die für die Orgel bereits gespendet haben. Ende 2009 haben wir gut 11.500 € auf dem Spendenkonto gehabt. Je etwa ein Drittel kam von Spenden bei Konzerten, von Spenden aus der Gemeinde unabhängig von Konzerten und von der Stiftung F.v.DJH in Bielefeld, die wertvolle Denkmäler in unserer Gegend fördert. Von demGuthaben konnten die Arbeiten der Firma Rösel bezahlt werden: 10.600 € für die Pilzsanierung und die Dokumentation. Der Kirchenkreis Herford hat uns für die Pilzsanierung 7.537,30 erstattet. In diesem Jahr sind an Spenden bisher 2.678 € eingegangen, davon 500 € von der Volksbank und 841 € von Konzerten. So haben wir wieder gut 11.150 € für die Orgelrestaurierung zur Verfügung.

Auf Initiative von Wolfgang Reuter ist eine CD mit Musik von der Wallenbrücker Orgel entstanden, dazu Begleittexte, Bilder und einige Dokumente in einem kleinen Buch. Der Titel „Die Königin von Wallenbrück“ weist darauf hin, wie wertvoll und großartig die Orgel ist. Zur Zeit werden CD und Buch vervielfältigt und demnächst für einen Gesamtpreis von 25€ auf den Advents- und Weihnachtsmärkten zum Verkauf angeboten. In dem Verkaufspreis ist eine Spende für die Orgel enthalten. Außerdem soll ein schönes Fotobuch zur Wallenbrücker Kirche angeboten werden, das Wolfgang Reuter und Konrad Sährig erstellt haben. Das nächste Orgelkonzert in der Marienkirche gibt Dr. Elena Borisovets am 8.1.2011 um 19:00 Uhr.

                                                                                                       Hinrich Paul/Bg.

Wallenbrücker Orgel